Die Zukunft kann man nur im Team gestalten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen Hand in Hand den Herausforderungen des Marktes begegnen. Die von den jungen Ingenieuren neben fachlicher Qualifizierung zunehmend Sozial- und Methodenkompetenz erwartet. So Lothar Dauer, Mitglied der Geschäftsleitung, in seiner Eröffnungsrede. Die Kunden fordern nach solchen innovativen Lösungen. Aber sie fördern sie auch. Deshalb waren auch diesmal wieder Vertreter von Kunden mit dabei. Dr.-Ing. Markus Hilleke, Schott AG, lobte das Engagement der inform als beispielhaft und nachahmenswert, da Unternehmen verstärkt in die Weiterqualifizierung ihrer Ingenieure investieren müssten. Das Anforderungsprofil habe sich gravierend verändert. Technische Ideen und Lösungen sollten stets unter dem Kostenaspekt beurteilt und bewertet werden. Von Beginn an müsse der Techniker und Ingenieur im Fokus haben, welchen Anteil seine Idee, seine Konstruktion, seine Anlage bzw. Maschine an den Herstellkosten des Produktes verursache und wie er diesen Anteil reduzieren könne. Was aber für den Einzelnen große Entwicklungschancen bedeute, wie beispielsweise die Zusammenarbeit bzw. Mitarbeit in interdisziplinären, funktionsübergreifenden, interkulturellen Teams, so Hilleke weiter. Er stellte den Teilnehmern das neue Geschäftsfeld Solar der SCHOTT AG vor.
Auch Markus Wallat, Teilprojektleiter bei Dräxlmaier Fahrzeugsysteme, nutzte den Bewerbertag als Plattform, die Anforderungen und Möglichkeiten in seinem Unternehmen darzustellen und Kontakt mit interessierten Ingenieuren und Technikern aufzunehmen. Wallat ist ebenfalls überzeugt, dass die Ausbildung nach Abschlussprüfung oder Diplomarbeit nicht beendet ist, sondern vor Ort beim Arbeitgeber fortgeführt und vertieft werden müsse. Was von den Bewerbern eine hohe Flexibilität mit globaler Ausrichtung erfordere, aber mit steigenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt belohnt werde, da die Nachfrage nach solchen Spezialisten auch in den kommenden Jahren beständig zunehmen werde.
Gemeinsam mit Dipl.-Ingenieur Rolf Weber, Siemens AG, waren sich die anwesenden Kundenvertreter einig, dass sich das Engagement von inform bei der Rekrutierung und Qualifizierung junger Ingenieure richtungweisend für die Branche ist und nachhaltig zum Unternehmenserfolg beiträgt. Denn bereits heute verzeichnet inform eine steigende Nachfrage, da das Unternehmen mit seinem spezialisierten Mitarbeitern flexibel auf den Ingenieurbedarf reagieren kann.
Einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte Tobias Scharffetter, Projektleiter bei inform. Er berichtete über seine persönlichen Erfahrungen, Werdegang und Entwicklung und schilderte den Konstruktionsalltag. Von dem konnten sich die Teilnehmer dann auch bei Führungen durch das Unternehmen selbst ein Bild machen.
Fazit: Ein gelungener Tag für Teilnehmer, Referenten und das inform Team. Und hoffentlich der Auftakt zu der ein oder anderen erfolgreichen Karriere bei inform.










