Mein Name ist Patrick Pauly und ich arbeite seit mittlerweile fast sechs Jahren bei inform. Während meiner Ausbildung auf der Technikerschule, die ich von 1998 bis 2000 absolvierte, habe ich nebenbei Praktika bei der SCHOTT AG in Mainz gemacht. Noch bevor ich meinen Abschluss in der Tasche hatte, fing ich bei inform an zu arbeiten. Wie es der Zufall so wollte, wurde ich beim Kunden SCHOTT eingesetzt, genau in der Abteilung, in der ich immer als Praktikant gearbeitet hatte. Nach knapp zwei Jahren, in denen ich mich mit Neu- und Umkonstruktionen sowie den Untersuchungen von Automatisierungsprozessen beschäftigte hatte, wechselte ich in den internen Bereich von inform, die sich als Outsourcing-Abteilung für die unterschiedlichsten Unternehmen versteht. Aufgrund der schlechten Auftragslage musste ich Ende 2003 inform leider verlassen. Aber nicht für allzu lange!
Zwei Jahre später entdeckte der Recruiting-Bereich mein Profil bei Monster wieder, denn ich war gerade auf Jobsuche – so kehrte ich im Jahr 2006 wieder zurück zum Engineering Partner nach Mainz und damit auch zurück zu SCHOTT, wo ich heute immer noch arbeite. Angefangen habe ich dort dann mit dem Erstellen von Dokumentationen von Anlagen, so genannten Stücklistenaufbereitungen und der Konstruktion von Glaseinlegemaschinen und Rührern für den Heißbereich Wanneneinlegung. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Manchmal bearbeitete ich gemeinsam mit meinen Kollegen drei bis vier Projekte gleichzeitig.
Beispiele aus meiner bisherigen Arbeit sind die Planung, Kundenbetreuung und Hallenplanung bei den Dünnschichtsolar-Anlagen in Jena oder die Konstruktion eines Horden-Umsetzers für einen Paternoster - Ofen in Mainz.
Äußerst interessant war auch die daran anschließende Projektarbeit am BImSchG-Verfahren. Das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge sieht eine ganze Reihe von Auflagen vor, mit denen ich betraut war, zum Beispiel die Erstellung von Grundfließbildern, Layouts für das Genehmigungsverfahren und das Zusammenstellen aller Anlageninformationen. Kurz danach war ich schon für die Layout-Planungen der Zell-Linien zuständig und setzte nach und nach das komplette Werk in Alzenau in ein neues Layout um. Danach konstruierte ich bei MDI Schott mit Hilfe von IDEAS Laserschneidanlagen.
Durch meine Arbeit bei inform habe ich auch die Welt gesehen. Ganz zu Beginn meiner Tätigkeit programmierte ich Roboter der Firma Fanuc direkt beim Kunden Opel in Antwerpen. Später zog es mich nach Albuquerque in die USA, wo ich sowohl die Move-In- als auch die Layout-Planung für die erste kristalline Modul- und Receiver Linie verantwortlich war. Zurzeit arbeite ich am kompletten Layout, Infrastrukturplanung, Move-In-Planung, den Materialanlagenlisten, Grundfließbildern, Spezifikationenerstellung, Kunden- und der Anlagenbetreuung für die zweite kristalline Modullinie in Albuquerque. Des Weiteren betreue ich noch die Layoutplanung und Move-In Planung der zweiten Receiver Linie in Albuquerque.
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